Mehr als jeder zehnte Internetnutzer von Cybercrime betroffen – mindestens

Cyberkriminalität lauert im Netz an allen Ecken: im E-Mail-Eingang, in (Fake)Onlineshops, in sozialen Netzwerken. Wer einmal nicht aufpasst, kann schnell größere Geldsummen oder sensible bzw. kostbare Daten auf Nimmerwiedersehen verlieren. Im vergangenen Jahr ist das laut „Cybersicherheitsmonitor 2026“, herausgegeben vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des […]
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Cyberkriminalität lauert im Netz an allen Ecken: im E-Mail-Eingang, in (Fake)Onlineshops, in sozialen Netzwerken. Wer einmal nicht aufpasst, kann schnell größere Geldsummen oder sensible bzw. kostbare Daten auf Nimmerwiedersehen verlieren. Im vergangenen Jahr ist das laut „Cybersicherheitsmonitor 2026“, herausgegeben vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), 11 Prozent der Internetnutzer in Deutschland passiert. Da bei Weitem nicht alle Fälle zur Anzeige gebracht werden, ist von einer beträchtlichen Dunkelziffer auszugehen.

Von den erfassten Fällen betreffen 22 Prozent den vermeintlichen Kauf in Onlineshops, die gar nicht real existierten. Bei 18 Prozent wurden Daten entwendet bzw. zerstört. Es folgen Betrug beim Onlinebanking (13 Prozent), Phishing-Attacken (12) – also E-Mails in falschem Namen mit schädlichen Links oder Anhängen – und Identitätsdiebstahl (10). Dabei spielen auch KI-Deepfakes eine wachsende Rolle: 5 Prozent der Cybercrime-Betroffenen berichteten davon.

Neben sorgfältiger Prävention und Wachsamkeit kann auch eine Cyberversicherung bei der Risikoentschärfung helfen. Sie trägt je nach Tarifgestaltung finanzielle Schäden, unterstützt bei der Schadensbegrenzung, etwa bei der Datenwiederherstellung, oder bei der juristischen Verfolgung. Auch Darknet-Monitoring ist oft inklusive, um aufzudecken, wenn die eigenen Finanzdaten gehackt und ins Netz gestellt wurden.

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